Musik "Der Zirkus"
Sie orientiert sich strukturell an den filmmusikdramaturgischen Zugängen der Stummfilmzeit, verwendet auch zum Teil Themen aus Kinotheken der zwanziger Jahre, z.B. den Motion Picture Moods for Pianists and Organists, die Ernö Rappé 1924 herausgegeben hat. Ein Schwerpunkt ist allerdings die Verwendung von musikalischen Werken aus der Feder Charlie Chaplins selber, der für einige seiner Filme die Musik selber komponiert hat (er konnte Cello spielen und soll seine Melodien Tonsetzern und Arrangeuren vorgesungen und vorgespielt haben). Die Musik soll soll so klingen, wie es 1927 in einem Kino mit dem typischen Kinomusiker an Flügel oder Kinoorgel hätte sein können und dadurch den Besuchern ein besonderes Zeit- und Emotionskolorit präsentieren, wie eine Komödie seinerzeit filmmusikalisch umgesetzt. |






Die Musik für Klavier solo versteht sich als cinehistorische
Reminiszenz an die traditionellen Stummfilmmusiken der zwanziger Jahre
des letzten Jahrhunderts.