Quasimodo, der das Aussehen einer Missgeburt hat, fristet ein einsames
Dasein als Glöckner der Pariser Kathedrale Notre Dame. Beim Fest der
Narren sieht er Esmeralda, eine bei Zigeunern aufgewachsene Schönheit,
und ist von ihr fasziniert. Doch auch Clopin, der der König der
Bettler ist und Esmeralda von den Zigeunern befreit hatte, sowie Dom
Claude, der Erzdekan der Kathedrale, und dessen jüngerer Bruder, der
Priester Jehan, finden Gefallen an Esmeralda. Als Jehan und Quasimodo
versuchen, Esmeralda zu entführen, werden sie von der königlichen
Wache ertappt; Jehan kann fliehen, Quasimodo wird gefangen genommen.
Esmeralda verliebt sich in Phoebus, der der Anführer der königlichen
Wache und seinerseits mit Fleur de Lys verlobt ist.
Am nächsten Tag wird Quasimodo vom König öffentlich ausgepeitscht
und in Ketten gelegt. Esmeralda gibt ihm einen Krug Wasser zu trinken;
Claude befreit ihn von seinen Ketten. Phoebus und Jehan buhlen nun um
Esmeraldas Gunst. Als Phoebus das Rennen zu machen scheint, wird er
von Jehan niedergestochen. Jedoch wird Esmeralda für die Täterin
gehalten und zum Tode verurteilt. Der tot geglaubte, in Wahrheit aber
schwer verletzte Jehan versucht nun, wie Clopin und Quasimodo,
Esmeralda zu befreien. Quasimodo und Claude verstecken Esmeralda im
Glockenturm. Die von Clopin mobilisierte Bevölkerung stürmt die
Kathedrale; Quasimodo und Phoebus leisten Gegenwehr. Als Jehan
Esmeralda bedrängt, wird er von Quasimodo vom Kirchturm
hinuntergeworfen. Phoebus und Esmeralda sind wieder vereint; Quasimodo
stirbt. |